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Über 200 Starter bei der Yeti Trophy in Suhl

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Der Erfolg der Yeti-Trophy geht weiter: Fast 200 Starterinnen und Starter in den Wertungsklassen und noch jede Menge Hobby-Fahrer in der Tourist Class gingen am vergangenen Sonnabend in Suhl an den Start, um wieder einmal dem legendären Yeti, dem Schneemenschen das Fürchten zu lernen.
Gut, seien wir ehrlich, keiner will dem armen Zottelviech - so es den Yeti denn gibt - wirklich etwas, denn vielmehr geht es den Startern bei der Trophy, die zum Teil weit gereist aus Österreich, Holland, der Schweiz, Belgien und aus allen Ecken Deutschlands nach Suhl kamen, ans Leder. Es geht ihnen darum, mit Gleichgesinnten einen Tag im Gelände zu verbringen und sich der sportlichen Herausforderung zu stellen.

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Die idealen Strecken bedingungen führten in diesem Jahr dazu, dass sich die Topfahrer fast ein wenig unterfordert fühlten. Jens Zimmermann, Race Control bei BABOONS: "Wir wollen hier Leuten die Möglichkeit bieten, mit Freunden und Gleichgesinnten aus der Szene ihre Maschine auch mal im Gelände zu bewegen und ein bisschen Race-Feeling vermitteln. Sport, Spaß und das gemeinsame Feiern sollen im Vordergrund stehen. Ich denke das ist MSC Suhl und uns bei dieser Yeti-Trophy sehr gut gelungen."

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Trotzdem konnte sich das Starterfeld sehen lassen, denn eben aus jener German Cross Country-Serie waren einige der Top-Piloten mit an den Start gegangen, unter anderem die Meister der vergangenen beiden Jahre der ATV-Klasse, Dirk Peter und Michael Krambehr. Peter sollte bei der Yeti-Trophy in Sachen Podiumsplatzvergabe inder Prestige Class keine Rolle spielen. Seine nagelneue Renegade gab schon in der ersten Runde den Geist auf. Ein Elektrik-Defekt hatte für das frühe aus gesorgt. Sein CanAm-Werksteamkollege Michael Krambehr hatte mehr Glück, schaffte mit seiner neuen Outlander alle drei Runden und wurde am Ende Zweiter. "Am schlimmsten war, dass ich noch keine Griffheizung hatte. Die Strecke war für die ATVs nicht zu anspruchsvoll", so der Kommentar von Krambehr. Den Sieg sicherte sich nicht unbedingt überraschend Lokalmatador Michael Grimm. Der Suhler war auf einem Sportquad ins Rennen gegangen und profitierte mit seiner Kawasaki von den idealen Bodenbedingungen auf der Sonderprüfung. Platz drei ging an CanAm Renegade-Pilot Marco Sturm, einen weiteren Lokalmatador. "Die 50 Kilometer-Runde war sehr abwechslungsreich. Wir hatten uns im Vorfeld bemüht, mehr Gelände zu bekommen, aber es ist leider nicht mehr drin gewesen."
Bei den Sportfahrern konnte sich TM-Pilot Enrico Blau vor Dirk Schmidt vom Team ‚Sonntagsfahrer-xtreme‘ auf Yamaha und Manfred Singer auf einer Can-Am DS durchsetzen. In der UTV-Klasse waren immerhin zwölf Fahrzeuge an den Start gegangen. Spannend war dabei natürlich der Zweikampf zwischen Polaris RZR und CanAm Commander. Im Vergleich der beiden Super-UTV hatte am Ende das CanAm Modell die Nase vorn. Thoralf Diemb siegte auf Commander vor Rainer Diederich auf einer RZR und seinem Teamchef Andreas Parthen, der ebenfalls auf einer Commander unterwegs war.

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Bei der Siegerehrung auf „historischem Boden“ (schon in den 70er Jahren wurden dort die Sieger der legendären DDR-Geländefahrten geehrt) gab es noch jede Menge Pokale und so ließen die Teilnehmer die Yeti-Trophy 2011 bei bester Stimmung ausklingen.

Bilder gibt es hier!


Ergebnisse:


Prestige Class

Sports Class

UTV Class